Version:
Java
Commodore 64
Eine kleine Raupe hat sich in einem Labyrinth verirrt. Ihr Geburtsfehler ist, daß sie immerzu wächst, je mehr sie sich bewegt. So sind ihre Tage gezählt. Jetzt kommt es darauf an, aus dem kurzen Leben das beste zu machen. Sie weiß: Jeder Schritt zählt einen Punkt. Manchmal fallen goldene Sterne vom Himmel, diese geben zehn Extra-Punkte. Und manchmal verschwinden auch einige Steine oder Körperteile, beide darf sie nicht betreten.
Zeit spielt bei diesem Spiel keine Rolle. Jeder Schritt kann und soll gut überlegt sein.
Ab 500 Punkte wird der Titel "Sir", ab 900 Punkte "Lord" verliehen.
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Anmerkung: Die fett-kursiven Zeichen sind invers darzustellen. <Herz> ist z. B. das invertiert Herz-Symbol, was erscheint, wenn im Gänsefüßchen-Modus die Tastenkombination Shift-ClearHome gedrück wird. Die übrigen Zeichen können i. d. R. durch Drücken von CTRL in Verbindung mit dem jeweiligen Buchstaben erzeugt werden. Der Unterstrich (_) soll ein Leerzeichen (Space) darstellen.
| 0 | print"<Herz>EH"chr$(142):r=53280:b=1024:poker+1,.:fora=.to248:a$=a$+" ":next:w=198 |
| 1 | fora=.to3:printa$;:next:fora=.to39:pokeb+a,102:next:poker,1:fora=960to999 |
| 2 | pokeb+a,102:poke55296+a,1:next:fora=40to959:pokeb+a,32-70*(int(rnd(1)*3)=.) |
| 3 | next:print"SQQQQQQQQQQQ"spc(18)"____":K=460 |
| 4 | poke55296+k,peek(r):pokek+b,170:poker,peek(r)-(f>50):f=-f*(f<=50) |
| 5 | pokew,.:waitw,1:getx$:on(x$<>"P")*(x$<>"L")*(x$<>";")*(x$<>".")goto5 |
| 6 | v=k:k=k+40*(x$="p")+(x$="L")-40*(x$=".")-(x$=";"):ifpeek(b+k)<>32then8 |
| 7 | p=p+(peek(r)and15):f=f+1:pokev+b,160:goto4 |
| 8 | print"<Herz>QQQ]]]game over...":print"Q]]]punkte:";p:hs=-hs*(hs>p)-p*(hs<=p) |
| 9 | print"Q]]]hoechstpunktzahl:";hs:pokew,.:waitw,1:print"<Herz>";:p=.:f=.:goto1 |
Das Spiel wurde zuerst 1985 für den Commodore 64 in dem eingebauten ROM-Basic entworfen. Es hatte nur 10 Zeilen und paßte auf eine Bildschirmseite (40 x 25 Zeilen). Leider wurde es nicht zum "Listing des Monats" erklärt.
Dann wurde es 1986 für den Basis 108/Apple II auf dem Schulcomputer des Ratsgymnasiums Goslar in Apple-Basic programmiert und erfreute sich besonderer Beliebtheit, vor allem in den großen Pausen.
Als nächstes wurde es 1988 als Test- und Übungsprogramm für die Firma Optromation, die es leider nicht mehr gibt, für den PC in Turbo Pascal übersetzt und wurde eine nur 20 KB große COM-Datei! Anstelle des Umschaltens in den 40 x 25 Modus wurde der 80 x 25 Modus beibehalten, und jeweils zwei Zeichen nebeneinander bildeten eine Einheit. Die Raupe hatte also einen Doppelkopf.
An einem exzessiven Programmier-Wochenende wurde dann in den Sommerferien 1989 eine Version für den Commodore Amiga 2000 geschrieben. Dabei wurde die Sounduntermahlung in Form einer MOD-Datei vorgenommen.
Mit dem Aufkommen grafischer Benutzeroberflächen auf dem PC wurde dann 1995 eine Version für MS Access 2.0 in Access Basic geschrieben.
1996 schließlich, dem Jahr der Reife von Java und der Erfindung von ActiveX, wurden entsprechende Versionen für die Virtuelle Java-Maschine (natürlich in Java) und für das Component Object Model (ActiveX) in Visual Basic CCE 5.0 Beta geschrieben. Bei der Programmierung und im Einsatz dieser beiden konkurrierenden Objekt-Modelle haben sich jeweils Vor- und Nachteile ergeben. Während Java eine arg gewöhnungsbedürftige und schwer erlernbare Programmiersprache ist, ist Visual Basic so leicht und doch so mächtig, daß es wünschenswert wäre, wenn es möglich wäre, Java-Klassen in Visual Basic zu entwickeln. Beim Ablauf der Programme zeigt sich Java als ruckelhaft und unflüssig, da bei jedem Schritt das gesamte Spielfeld neu aufgebaut werden muß. Das ActiveX-Applet jedoch läuft glatt und flüssig ab. Beim ActiveX-Applet wurde eingebaut, daß es auf sich zur Laufzeit ändernde Größenanpassungen reagiert, so daß das Steuerelement, z. B. in einem Visual-Basic-Programm eingebettet, mal groß, mal klein erscheinen kann, und die Größenverhältnisse werden entsprechend korrigert. Vorteil von Java ist der große Verbreitungsgrad über die PC-Welt hinaus.
Die ActiveX-Version wurde aus dieser Seite wieder ausgebaut, da sie von Sicherheitsanwendungen als potentiell schädlich eingestuft wurde, und der Internet Explorer z. B. sich weigert, diese auszuführen (der Anwender kommt noch nicht einmal dazu, seine Zustimmung zum Ausführen der Anwendung abgeben zu dürfen bzw. müssen).
2011 wurde die Java-Version zum App auf facebook ausgebaut: apps.facebook.com/hotrope